![]() | ![]() Alles über Senf Aromachemie des Senfs 1 2
Isothiocyanate, welche in allen Senfkörnern vorhanden sind, tragen zu dem typischen Geschmack und der Schärfe des Senfs bei. Der Anteil der Isothiocyanate wird durch eine chemische Bindung an Zucker und ein Sulfatsalz gebunden und dadurch vor dem Verderben geschützt.
Durch die Hinzugabe von Wasser wird in dem Senf ein Enzym aktiviert – Myrosinase – durch welches die chemischen Bindungen abgebaut werden.
Durch die Flüssigkeitszufuhr wird Isothiocyanat freigesetzt, wodurch die Schärfe und der Geschmack des Senfs entwickelt werden. Unter optimalen Bedingungen bei der Herstellung der Paste (Raumtemperatur und eine Flüssigkeit mit einem neutralen pH-Wert (Wasser)) kann die Geschmacksentwicklung insgesamt bis zu 10 Minuten lang dauern. | |||
| Falls nachteilige Bedingungen vorliegen, wie z. B. eine voreilige Hinzugabe des Wassers, Salz oder hohe Temperaturen, so wird die Enzymaktivität unterdrückt oder zerstört. Dies kann bestenfalls in einer längeren Geschmacksentwicklung resultieren oder schlimmstenfalls in einer unvollständigen oder minimalen Entwicklung der Schärfe und des Geschmacks, sowie in einem unangenehmen bitteren Geschmack. | ||||
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